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Samstag - 15. Dezember 2018 - 14:17 Uhr

Badische Meisterschaften U16, U18 und U20 am 8. und 9. Februar 2014

Die Krimis von Karlsruhe




Wie gewohnt zog sich dieser große Wettkampf zwei Tage über das Wochenende.
Die Reihe der dramatischen Krimis der Singener Sportler begann am Samstag mit dem Weitsprung bei den „Grossen“.

Maximilian Merz wollte es offensichtlich an diesem Tag wissen, wie genau er abspringen kann. Knapp am Brett oder auf dem Brett oder auch übertreten, alles wechselte sich ab. Grund vielleicht: in der Woche war er beim Trainerlehrgang, er war wohl ganz schön stressig dort. Aber zum Schluss die Erleichterung: im letzten Sprung traf er das Brett super und konnte sich den Badischen Meistertitel holen. Zwar nicht mit Bestleistung, aber mit hervorragenden 6,57m. Einen 2. Platz gab es im Dreisprung mit 12,70m.

Auch Maximilian Waesse wollte es wissen an diesem Wochenende. Der erste Versuch war nahe an seiner Bestleistung. Beim zweiten und dritten Versuch jedoch war sein Absprung 50 – 70 cm vor dem Brett. Was tun? Ratlosigkeit stellte sich ein. Doch letztlich gelangen die Korrekturen und am Schluss gab es immerhin 6,17m und einen 4. Platz.

Florian Skowronek wurde 5. im 60m-Lauf und verbesserte zum vierten Mal in diesem Jahr seine PB.

Nerojan Sivakumar stürzte im Zieleinlauf beim 200m Lauf, bedingt durch Atemnot. Auf Grund dessen entschieden die Trainer auf die 4x200m-Staffel aus gesundheitlichen Gründen zu verzichten, ohne Zweifel eine richtige Entscheidung.

Melina Schmitt war an diesem Tag die einzige weibliche Vertreterin der Singener bei den Älteren. Bei den 200m startete sie zum ersten Mal und beim Hochsprung zeigte sie einen sehr schönen Versuch mit übersprungenen 1,45m.



Teil 2 des Singener Krimis folgte am Sonntag





Lena Skowronek hatte einen super Tag erwischt, zunächst mit der Qualifikation in 60m Hürden für den Endlauf, im Ergebnis dann Platz 5 in 9,73s (PB).
Weiter ging es im Hochsprung, PB mit 1,50m, was auch hier Platz 5 bedeutete. Buchstäblich direkt von der Hochsprungmatte ging es in den Startblock des 300m Laufes. Den Lauf absolvierte sie in PB 45,32s, was wiederum Platz 5 bedeutete.
Im Weitsprung erreichte sie gute 4,55m, was dann leider nicht für den Endkampf reichte.

Tabea Geßler erwischte im Kugelstoßen auch einen perfekten Tag, gleich im ersten Versuch kam sie recht nah an ihre PB heran. Der 5. Versuch sollte es dann sein, mit 10,69m schaffte sie nicht nur PB, sondern auch insgesamt den 3. Platz bei den Badischen Meisterschaften.

Caroline Jahn erreichte Platz 6 im Hochsprung mit guten 1,50m, damit konnte man auch nach den recht wenigen Trainingseinheiten sehr zufrieden sein.

Bei Anna Ade lief es nicht so gut wie geplant bei den 300m, da müssen wir wohl in den kommenden Trainingseinheiten noch etwas nachfassen.

Damit konnten sich dann aber Caro und Anna richtig und ausführlich auf die abschließende Staffel vorbereiten, die ja die Krönung aus Sicht der Singener für diesen Wettkampftag werden sollte…. Aber es sollte anders kommen.
Nun, die Staffel lief, nicht in Bestform, aber doch so, dass es eine ganz passable Zeit war, die jedem zumindest eine Urkunde in Aussicht stellen sollte.
Aber dann kam das große Erstaunen: Disqualifikation entschied das Kampfgericht. Was war geschehen? Es wurde vom Trainer Protest eingelegt, es erfolgte eine persönliche Vorsprache beim Oberschiedsrichter. Aber es sei nichts zu machen, hieß es, Wechselmarke überlaufen.
Glück, wenn man einen Vater einer Singener Teilnehmerin mit Videokamera dabei hatte, konnte man da nur sagen. Eugen Geßler konnte mit seinen Aufnahmen beweisen, dass die Kampfrichter sich ein Fehlurteil geleistet hatten. So wurde nach kurzer Beratung entschieden, die Singener doch wieder in die Wertung zu nehmen. Platz 8 hieß es nun und alle Staffelteilnehmerinnen konnten eine Urkunde in Empfang nehmen. Es lebe die Gerechtigkeit und Eugen Geßlers Videokamera.



(weitere Bilder in der Galerie ...)



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