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Samstag - 15. Dezember 2018 - 14:37 Uhr

Vom See an die See
Leichtathleten bei den deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Rostock




Wer als junger Leichtathlet national ganz oben „mitspielen“ will, der muss sich für die Deutschen Jugendmeisterschaften qualifizieren. Genau das gelang vier Leichtathleten aus Singen, die zusammen mit einem Teamkollegen aus Iznang zu den diesjährigen Meisterschaften nach Rostock fuhren.

Zugegeben: wenn man nun gerade an der Schweizer Grenze beheimatet ist, ist diese Reise fast ein Handicap, denn es ist so ziemlich die weiteste Strecke, die man innerdeutsch zurücklegen kann. Aber die Singener Athleten konnte das nicht erschüttern, per Vereinsbus und zusätzlichem PKW trat man die 1000km-Reise an. Nach einer unerwartet langen Fahrt (ein Marder hatte bei der Zwischenübernachtung den Bus lahmgelegt) begrüßte Rostock sie mit Traumwetter, Sonne und 30 Grad, sicherlich auch nicht das, was man an der Ostsee erwarten würde. Und dazu die für eine deutsche Meisterschaft zu erwartende nahezu perfekte Organisation, die einen pünktlichen und flüssigen Zeitplan erlaubte.

Die Ergebnisse:

Weibliche Jugend U20
Ann-Kathrin Ott lief in „ihrer“ Disziplin, den 1500 Metern, in einem taktisch guten Vorlauf 4:45,70min und zog mit der fünftschnellsten Zeit (aus insgesamt zwei Vorläufen) ins Finale ein. Der Endlauf am nächsten Tag war dann um einiges schneller und anstrengender, da alle Finalistinnen ihr Bestes gaben. Auch Ann-Kathrin gab Alles, sodass sie letztendlich Platz 6 in der Endwertung mit 4:41,21min belegte und erstmals mit auf dem Treppchen der besten 8 deutschen Athletinnen stand.

Männliche Jugend M20
100m-Sprint
Maximilian Waesse schied zwar nach dem Vorlauf mit 11,23s aus, bestätigte aber dennoch seine derzeit sehr gute Form und freute sich außerordentlich über den Erfolg, an den Deutschen teilgenommen zu haben.

4 x100 m-Staffel
Hier trat einmal mehr die STG TuS Iznang / StTV Singen an in ihrer Besetzung Maximilian Merz, Maximilian Waesse, Nils Petereit, Florian Skowronek und Colin Plewe als Ersatzläufer. Überraschend, aber nicht ganz unerwartet, behielten die „jungen Herren“ die Nerven und den Staffelstab in der Hand und konnten sich nach einem gelungenen Vorlauf für das Finale am nächsten Tag qualifizieren. Letztlich belegte das Team mit 43,39s den 8. Platz in einem Feld von 18 gestarteten Staffeln. Eine mehr als beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Läufer in einem starken Feld so renommierte Mannschaften wie den SCC Berlin, USC Mainz und VfB Stuttgart hinter sich lassen konnten. Stolz durften die 5 Athleten auf dem Treppchen ihre Urkunden in Empfang nehmen.





(weitere Bilder in der Galerie ...)


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